Erstes Projekt „Claas AXION 950“

Als zweites Projekt gehe ich einen Bruder Claas AXION an welches ich jedoch vorgezogen habe. Hierzu hatte ich einige brauchbare Informationen im Netz gefunden und der Claas nur einen Heckantrieb hat ist der Bau eines Chassis um einiges einfacher. Hier werde ich zunächst einiges mit 3D Druckteilen realisieren, auch wenn der Claas dadurch sehr leicht werden wird. Jedoch als erstes Selbsbauprojekt ist es sicher einfacher als gleich mit Aluteilen zu arbeiten.

Mit den Erfahrungen die ich mit dem Kaufchassis bekomme, werde ich es sicher schaffen auch den Claas zum fahren zu bekommen. Erstes Druckteil soll die Motorenaufnahme werden. Dieses Teil soll dann auf eine 3 mm Aluplatte geschraubt werden, welche auch das Lenkservo aufnehmen soll.

     

Aus drucktechnischen Gründen besteht die Motoraufnahme für die Hinterachse aus drei Teilen. Dem Block der auf die Aluplatte geschraubt wird und den beiden Teilen für die Motore.

Erste Druckteile sind fertig, die Radnaben für die Hinterräder zur Aufnahme der original Bruder Räder.


Erstes Chassisteil gedruckt.

Platz geschaffen.

Da ich die original Vorderachse weiter verwende, kann ich auch die original Anlenkung für die Lenkung verwenden, da würde sich auch das Lenkrad in der Kabine mitdrehen, bin gespannt ob es funktioniert.

Stand der Dinge. Die Druckteile sind soweit fertig, jetzt muss noch der Aluträger angefertigt werden und dann geht es langsam an den Zusammenbau.

Bin heute gut weiter gekommen. Habe den Servoträger eingebaut, wie man sieht doch nicht auf dem Aluträger, und die Felgen und Radnaben fertig gestellt. Jetzt müssen noch die Madenschrauben für die Befestigung der Radnaben montiert werden und die Radnaben auf den Motorachsen positioniert werden.

Der Regler für die Motoren ist heute auch angekommen und die Anschlußkabel für die Motoren sind gelötet und die Motoren eingebaut. Ein neues Modell habe ich auch in der Jeti Anlage angelegt und den Regler programmiert.

Der Claas ist fertig. Zusammen mit einem 1600 mAh Akku wiegt er 1750 Gramm.


Zweites Projekt „Bruder Fendt 1050“

Als erstes Projekt hatte ich mir einen Fendt 1050 von Bruder vorgenommen, den ich mit einem gekauften Chassis bauen werde. Da ich jedoch mit dem anderem Projekt, dem Claas, so gut voran komme, werde ich den Fendt nach hinten schieben.

Zu Beginn wollte ich das Projekt mit einem Selbstbauchassis verwirklichen. Ich musste jedoch schnell feststellen, das mir dazu die Erfahrung für so ein komplexes Modell fehlt. Die Informationen aus dem Netz in einschlägigen Foren war auch keine große Hilfe, wie immer.

Voller Euphorie habe ich den Fendt gleich einmal auseinander genommen, was für das Kaufchassis nicht notwendig gewesen währe ;-( Muss halt erst einmal meine Erfahrungen machen. Nach diesem Schritt habe ich mich dann für das Chassis von BRM – Funktionsmodellbau entschieden. Der Hersteller hat mir vorab eine „Anleitung“ zukommen lassen, wie der Fendt für das Chassis vorbereitet werden muss.

Heute ist das Chassis von BRM angekommen, ist auch noch Arbeit dran! Der Hecklastheber war sehr schwergängig, hab ich erstmal leichtgängig gemacht. Die Lenkung ist auch schwergängig, wahrscheinlich scheuert der Motorhalter an den Achsträgern, hmm. Als nächstes werde ich, da ich ja erst einmal die original Bruder Räder verwenden möchte, die Räder entsprechend anpassen und die Löcher für die Befestigungsschrauben bohren. Jetzt mache ich jedoch erst einmal Pause mit dem Projekt und arbeite am Claas weiter.

Nach einem Tag sägen, fräsen und feilen passt das Chassis jetzt in die Karosse. Leider war die „Anleitung“ die ich von BMR bekommen habe nich besonders hilfreich und ich habe an einigen Stellen mehr Material weggenommen als es nötig gewesen währe. Na mal sehen wie es aussieht wenn die Räder dran sind. Jetzt muss ich noch Platz unter der Motorhaube für den Akku schaffen.